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Gelbe Säcke
FAQ Gelbe Säcke

 

Was ist ein Duales System? 

Als Duales System wird in der Entsorgungswirtschaft in Deutschland die regelmäßige und unentgeltliche haushaltsnahe Abholung und Entsorgung von gebrauchten, restentleerten Verkaufsverpackungen bezeichnet.

 

Welche Kennzeichnung können Verpackungen tragen? 

Häufig sind Verkaufsverpackungen mit dem so genannten Grünen Punkt gekennzeichnet. Bisher war das Zeichen für den Verbraucher als Hinweis gedacht, dass Sammlung und Sortierung der Verpackungen durch Industrie und Handel finanziert wurden und diese für die Sammlung im Gelben Sack zugelassen sind. In den vergangenen Jahren sind vereinzelt weitere Zeichen auf Verpackungen aufgetaucht.

 

Mit Inkrafttreten der novellierten Verpackungsverordnung ab Januar 2009 entfällt eine Pflicht zur Kennzeichnung. Für alle Verkaufsverpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen, ist die Beteiligung an einem Dualen System, wie Veolia Umweltservice Dual, verpflichtend. Der Wegfall der Kennzeichnungspflicht ist insbesondere für die Hersteller (Abfüller) eine Vereinfachung.

 

Wie sehen die Sammelsysteme eines Dualen Systems aus? 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hol- und Bringsystemen. Das am weitesten verbreitete Sammelsystem ist das Holsystem mit der Gelben Tonne bzw. dem Gelben Sack. Darin sammeln die Verbraucher zu Hause die Leichtverpackungen (zum Beispiel Joghurtbecher). Beim Bringsystem kann der Verbraucher in der Nähe der Haushalte aufgestellte Container zur Wertstoffsammlung nutzen z.B. Recyclinghöfe.

 

Warum gibt es regionale Unterschiede in der Erfassung der Wertstoffe? 

Gemäß der Verpackungsverordnung müssen sich Duale Systeme beim Aufbau von Wertstofferfassungssystemen mit den entsorgungspflichtigen Kommunen abstimmen. Daher gibt es verschiedene Sammelsysteme in den einzelnen Städten und Kommunen.

 

Was geschieht mit den von den Verbrauchern gesammelten Wertstoffen? 

Die Wertstoffsammelgefäße werden von den Entsorgungspartnern der Dualen Systeme in regelmäßigen Abständen entleert bzw. abgeholt und zu den Sortieranlagen gebracht.

 

  • Gelbe Tonne bzw. Gelber Sack: Am Ende der Sortierung stehen Wertstoffballen mit Verpackungen aus Aluminium, Weißblech, Verbunden, Kunststofffolien, Kunststoffflaschen, Mischkunststoffen und Styropor für das Recycling bereit.
  • Altglas: Gebrauchte Glasverpackungen werden in speziellen Aufbereitungsanlagen nachsortiert und Verschlüsse werden entfernt.
  • Papier, Pappe und Karton (PPK): PPK wird in speziellen Sortieranlagen nach verschiedenen Altpapierqualitäten sortiert.

 

Wie teuer sind die Dualen Systeme für den Bürger? 

Durch eine stetige Optimierung und zunehmenden Wettbewerb konnten die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt werden. Als integrierter Anbieter für Dienstleistungen rund um die Verpackungsverordnung und für Entsorgungsdienstleistungen steht gerade die Veolia Umweltservice Dual GmbH für eine hochwertige und gleichzeitig preiswerte Dienstleistung.

 

 Wer gewährleistet, dass die eingesammelten Wertstoffe auch wirklich recycelt werden?

Die so genannten Garantiegeber der Dualen Systeme gewährleisten, dass die von den Entsorgern sortierten Verpackungsmaterialien wieder in den Stoffkreislauf zurückfließen und zu Sekundärrohstoffen oder Recyclingprodukten verarbeitet werden.

 

Abnahme- und Verwertungsgarantiegeber sind entweder die Erzeugerindustrien selbst oder Gesellschaften, die speziell für die Verwertung von Sekundärrohstoffen gegründet wurden. Diese Industrieunternehmen kümmern sich für einzelne Fraktionen wie z.B. Aluminium, Papier, Glas, Kunststoffe oder Getränkekartons um die Erfüllung der festgelegten Quoten.

 

 Warum kann ich stoffgleiche Produkte wie zum Beispiel Kinderspielzeug aus Kunststoff nicht über die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack entsorgen?

Der Grund ist die Finanzierung der Entsorgung: Hersteller und Handel finanzieren das privatwirtschaftliche Sammel- und Entsorgungssystem bislang nur für Verkaufsverpackungen.

 

Was kommt in die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack? 

In die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack gehören Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Verbundverpackungen (z.B. Getränkekartons) und Metalle (z.B. Konservendosen) – die so genannten Leichtverpackungen. Nicht in die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack gehören sonstige Kunststoffartikel, die keine Verkaufsverpackungen sind und Verkaufsverpackungen, die über andere Sammelsysteme entsorgt werden, wie z.B. Glas oder Papier und sonstiger Restmüll.

 

Was ist eine Verkaufsverpackung? 

Eine Verkaufsverpackung ist die Verpackung, die das zum Verkauf bestimmte Produkt unmittelbar umhüllt. Verkaufsverpackungen fallen nur beim Endverbraucher an. Dieser Endverbraucher kann sowohl privat als auch gewerblich sein. Händler beispielsweise sind keine Endverbraucher, da diese das Produkt nicht verbrauchen, sondern weiterverkaufen. Bei einem Händler fallen i.d.R. nur so genannte Transportverpackungen an, die nicht über Duale Systeme zu entsorgen sind.

 

Können auch Gewerbebetriebe die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack nutzen? 

Ja. Es gibt bestimmte gewerbliche Einrichtungen, in denen mit der gleichen Systematik entsorgt wird wie in privaten Haushalten, d.h. sie bekommen das erforderliche Behältervolumen, und die Entsorgung erfolgt im haushaltsüblichen Sammelrhythmus. Hierunter fallen z.B. Gaststätten, Altenheime und Krankenhäuser. Andere Gewerbebetriebe, wie z.B. Handwerksbetriebe, erhalten maximal einen 1,1m³-Behälter, der im haushaltsüblichen Sammelrhythmus geleert wird. 

Gewerbebetriebe dürfen allerdings ausschließlich Verkaufsverpackungen einwerfen, die üblicherweise für private Endverbraucher bestimmt sind (also z.B. keine speziellen Großbraucherverpackungen).

 

 Wo bekomme ich neue Gelbe Säcke?

Eine Übersicht der regionalen Ausgabestellen finden Sie hier.

 

Wenn Sie Fragen zum Behälterservice oder zur Abfuhr haben, rufen Sie uns bitte an. Unsere Hotline ist montags bis freitags von 7:00 - 17:00 Uhr für Sie da.

 

Samstag, 06. März 2010

Was ist Veolia?
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